Bauherr: | Stadt Iphofen |
Ort: | Mönchsondheim, Unterfranken |
Umsetzung: | Konzept, Architektur LPH 1-9 |
Fertigstellung: | 2025 |
Fläche: | NF Altbau: 450 m²; NF Neubau: 190 m² |
Fotografen: | Benjamin Brückner |
Bauherr: | Stadt Iphofen |
Ort: | Mönchsondheim, Unterfranken |
Umsetzung: | Konzept, Architektur LPH 1-9 |
Fertigstellung: | 2025 |
Fläche: | NF Altbau: 450 m²; NF Neubau: 190 m² |
Fotografen: | Benjamin Brückner |
Bauherr: | Stadt Iphofen |
Ort: | Mönchsondheim, Unterfranken |
Umsetzung: | Konzept, Architektur LPH 1-9 |
Fertigstellung: | 2025 |
Fläche: | NF Altbau: 450 m²; NF Neubau: 190 m² |
Fotografen: | Benjamin Brückner |
In einem Dorf dessen Vergangenheit zugleich seine Zukunft ist, geht es um Identität und Erlebbarmachen der Geschichte. Ein jahrhundertealtes Gasthaus im Ortskern wurde saniert und in einem Neubau ein zeitgemäßes Museumspädagogisches Zentrum für das Freilandmuseum Kirchenburg Mönchsondheim etabliert. Die Museumsschänke wurde auf ihre historische Kubatur rückgebaut, ein kleiner Anbau gewährleistet in Zukunft eine barrierefreie Erschließung und die Umstrukturierung der Nebenräume einen wirtschaftlichen und funktionalen Betrieb. Die baufälligen Nebengebäude der Scheune und ehemaligen Stallungen wurden größtenteils abgebrochen. An ihrer Stelle entstand ein deutlich niedrigerer Neubau, der den Blick auf das Gasthaus wieder frei gibt und die ortsübliche Gebäudestellungen und Hierarchien in einer zeitgemäßen Architektursprache wiederherstellt. Das historische und identitätsstiftende Wirtshaus gewinnt gegenüber seinem Umfeld wieder an Größe, ohne selbst zu wachsen.
Es bedarf Empathie und Sensibilität in dem Ort, dessen Vergangenheit zugleich seine Zukunft ist.
Der L-förmige Neubau, der den bestehenden Hof einfasst, greift ortsübliche Gestaltungen und Konstruktionen auf. Holzfassade und große Öffnungen wecken Assoziationen zur klassischen Scheunenarchitektur. In einem teilbaren Aktionsraum und einem überdachten Außenbereich sollen Museumsbesucher, Kinder und Schulklassen eigenhändig erfahren, wie früher Wäsche gewaschen, Brot gebacken oder Butter gemacht wurde.
Die historischen Gasträume wurden gefühlvoll saniert. Gestaltung und Materialität wurden von traditioneller Wirthausarchitektur inspiriert und in einer zeitgemäßen Formen- und Materialsprache interpretiert.
Bekommen wir gerne