Geschäftshaus Höchberg

Höchberg ist ein charmanter Ort vor den Toren Würzburgs, der leider von Pendlern, Vorbeifahrenden, Würzburgern und Besuchern wenig wahrgenommen wird. Aus Richtung Westen (Autobahn) kommend ist der Ortseingang an der Durchfahrtsstraße (B27) kaum spürbar, da die Hauptstraße städtebaulich nicht gefasst ist, sondern durch ein brachliegendes Grundstück, das als Parkplatz genutzt wird begrenzt wird. Als Auftakt zum Ortskern wirkt die Situation wenig attraktiv und wenig einladend. Der Neubau eines Geschäftshauses soll den Ortseingang stärken und markieren, Blickfang werden und Identität für den Ort stiften! Das Gebäude lehnt sich in seinen Umrissen an den Zuschnitt des Grundstückes an. Das Erdgeschoss ist als öffentliche Fläche konzipiert: Um einen Innenhof gruppieren sich Laden- und Cafénutzungen, das Gebäude kann als Verbindung zwischen Brücke und Altort durchwegt werden und wird dadurch zum verbindenden Gelenk zwischen Altort und Hexenbruch. Für den Durchgangsverkehr bietet es mit der von der Straße ersichtlichen Café- und Ladennutzung Anreiz zum Anhalten und Verweilen.

"Blickfang werden und Identität für den Ort stiften"

Die drei Obergeschosse mit Büro- und Wohnnutzung umklammern jeweils U-förmig den Innenhof, wobei die „Us“ sich in jedem Geschoss in eine andere Himmelsrichtung öffnen und somit zu jeder Tageszeit Lichteinfall in den Hof garantieren. Das Bilde der Krähe (Im Volksmund werden die Höchberger „Kracken“ genannt) und ihres Nestes waren Ansatzpunkt für die Konzeption und für die Gestaltung des Fassade mit der Gebäude und Ort künftig auf sich aufmerksam machen.